Leserkommentar von Gaby Usemann zu "Die Söhne der großen Bärin" von Lieselotte Welskopf-Henrich:
 
Band 1: Harka "Fesselnd geschrieben von der ersten bis zur letzten Seite mit einer immensen Vorbildwirkung für jugendliche Leser, denn wer einmal diese Bücher gelesen hat, wird nie mehr auf der Seite der Cowboys stehen sondern dem Charakter des jungen Häuptlings nacheifern." 
Band 2: Der Weg in die Verbannung "Faszinierend schildert die Autorin den Überlebenskampf dieser stolzen Dakota unter den Umständen der ihnen aufgezwungenen „weißen Zivilisation“. Sie lässt den Leser mitfühlen und Anteil nehmen am Schicksal von zwei aufrichtigen, tapferen und edelmütigen Dakota, die den Weißen im Zirkus wie wilde Tiere zu Schau gestellt und im wirklichen Leben wie wilde Tiere von den weißen Eroberern gehetzt werden." 
Band 3: Die Höhle in den schwarzen Bergen "Macht süchtig auf die Fortsetzung !"
Band 4: Heimkehr zu den Dakota "Habe auch diesen Band förmlich verschlungen und hatte sofort Hunger auf die Fortsetzung." 
Band 5: Der junge Häuptling "Mit jedem Band von „Die Söhne der Großen Bärin“ wuchs mein Interesse am Schicksal der Ureinwohner Amerikas. Auch wenn dieser Band damit endet, dass aller Kampf der Dakota vergeblich war, wollte ich selbst nicht daran glauben, dass dies das  Ende des stolzen und edelmutigen Häuptlings Tokei-ihto und seines Volkes sein sollte. Ich wurde nicht enttäuscht, denn die Fortsetzung bestätigte meinen Eindruck von Tokei-ihto und seinem besiegten Volk, dass selbst aus der Position des absolut Besiegten heraus, nicht aufgab." 
Band 6: Über den Missouri "Ich fühlte mich gut und erleichtert, weil das wechselvolle Schicksal des jungen Dakota-Häuptlings Tokei-ihto nach all dem Kampf und den Demütigungen durch den “Weißen Mann“ doch noch ein glückliches Ende fand. 
Das der Kampf der Indianer gegen Unterdrückung, Entmündigung und um den Erhalt ihrer Traditionen nicht zu Ende ist, zeigt uns die Fortsetzung der Geschichte von den Enkelkindern Tokei-ihtos in der Pentologie “Das Blut des Adlers“ und die heutigen Zustände auf den Reservationen in den USA und Kanada. 
Ich wünschte, dass alle Native Americans  die Chance auf ein freies und selbstbestimmtes Leben bekämen. Was immer ich dazu beitragen kann, ich werde es tun." 
Gaby Usemann im Februar 2001


 Zurück