Leserkommentar von Gaby Usemann zu "Das Blut des Adlers" von Lieselotte Welskopf-Henrich:
 
Das Blut des Adlers "Nachdem ich die Pentologie gelesen hatte, war ich erschüttert über die Art und Weise wie die Amerikaner noch heute, im 20.Jahrhundert ihren „Coup“ an den besiegten Ureinwohnern Amerikas  feiern und was für Zustände auf den Reservationen in den Jahren zwischen 1950 und 1980 herrschten. Noch mehr erschüttert hat mich die Tatsache, dass sich die Zustände bis heute nicht wesentlich verbessert haben in einem Land, das sich als Supermacht und Weltpolizist aufspielt und dabei unhaltbare Zustände im eigenen Land hat. 
Haben mich als Kind bereits die ersten sechs Bände von „Die Söhne der großen Bärin“ dazu gebracht, mir den Dakota Häuptling Tokei-ihto zum Vorbild zu nehmen, so haben mich die Bände von „Das Blut des Adlers“ aufgerüttelt, die Indianer in ihrem Kampf um ihre Lebensrechte nach allen Kräften zu unterstützen."
Band 1: Nacht über der Prärie / 
Band 2: Licht über weißen Felsen
2Wie in „Die Söhne der großen Bärin“, dessen Fortsetzung “Das Blut des Adlers“ ist, entwickelt man sofort Sympathie und Mitgefühl für die indianischen Hauptfiguren des Romas. Wunderbar spannend geschrieben und gespickt mit reizvollen poetischen Episoden wird das Schicksal junger Indianer erzählt, das wohl bei  jedem Leser Interesse für den Überlebenskampf dieses Volkes weckt."
Band 3: Stein mit Hörnern "Wie all die vorherigen Bände, so ist auch dieser fesselnd geschrieben.Ich hatte immer das Bedürfnis diesem außergewöhnlichen Mann, Joe King, zu helfen, wenn er wieder einmal von seinen Feinden in die Enge getrieben wurde. Frau L.Welskopf-Henrich hat es geschafft, mich vom ersten Roman an zu einem Mitstreiter der Indianer um Ihre Lebensrechte zu machen." 
Band 4: Der siebenstufige Berg "Dramatisch und spannend, wie die vorhergehenden Bände von „Das Blut des Adlers“ und wieder weckt es den großen Wunsch, dass diesem unterdrückten Volk endlich Gerechtigkeit wiederfahren möge." 
Band 5: Dass helle Gesicht "Dieser letzte Band hat mich endgültig überzeugt, dass auch ich meinen Betrag leisten kann und muss, um die Native Americans,insbesondere die Dakota in den Reservationen in Nord Amerika in ihrem Überlebenskampf und im Kampf um die Erhaltung ihrer Traditionen zu unterstützen, denn die in dieser Pentalogie geschilderten Zustände in den Reservationen haben sich bis heute nicht wesentlich gebessert, sie sind durch zunehmenden Rassismus eher noch schlimmer geworden." 
Gaby Usemann im Februar 2001


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