![]() |
||||
Tipps |
||||
Seit dem 12. Januar 2009 benötigen alle Staatsangehörigen von Ländern, die unter das Visa Waiver Programm fallen, vor Reiseantritt per Flugzeug oder Schiff eine ESTA-Genehmigung. Informationen dazu gibt es auf dieser externen Internetseite. Da sich die Regeln und Richtlinien immer mal wieder ändern, sollte man sich vor Reiseantritt auf der Internetseite der Amerikanischen Botschaft informieren, oder im Reisebüro nachfragen. Das gilt auch für die Personen- und Sicherheitskontrollen. Sie ändern sich immer mal wieder aufgrund von aktuellen Ereignissen oder gesetzlichen Änderungen. Man sollte sich in jedem Fall auf der Internetseite der Fluggesellschaft darüber informieren, insbesondere darüber, was man im Handgepäck mitführen darf und was nicht. Im Regelfall müssen bei der Sicherheitskontrolle Schuhe und Jacke ausgezogen werden und in einen Plastikkorb gelegt werden, der durch einen Scanner läuft. Das gilt auch für Taschen und Rucksäcke. Gürtel mit Metallschnallen müssen abgenommen werden. Wer einen Laptop mit sich führt, muss diesen aus der Tasche herausnehmen und separat in einen Plastikkorb legen. Dann muss man durch einen Scanner gehen. Wenn alles o.k. ist, kann man am anderen Ende seine Besitztümer wieder einsammeln. |
|||||||||||||||||||||||||||
Wer als Tourist im Rahmen des Visa Waiver Programms einreist (Aufenthalt maximal 90 Tage), braucht einen maschinenlesbaren Reisepass und zwar einen bordeaux-farbenen Europapass. Vorläufige Reisepässe sind nicht mehr gültig. Der Reisepass muss bei deutschen Staatsbürgern mindestens für die Dauer des geplanten Aufenthaltes gültig sein. Außerdem muss man ein Rückflugticket vorzeigen. Will man den reservierten Leihwagen abholen, reicht ein gültiger deutscher Führerschein. Ein internationaler Führerschein, der nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gilt, verringert jedoch die Wahrscheinlichkeit von Problemen bei Kontrollen oder Unfällen. Impfungen sind für die USA nicht notwendig. Ein Impfpass wird daher nicht benötigt. Man sollte schon zu Hause Kopien von allen Dokumenten machen, (Pass, Führerschein und Flugticket) falls diese abhanden kommen. Nicht zusammen mit den Originaldokumenten aufbewahren! Sollte dies der Fall sein, erhält man durch die Botschaften oder Konsulate einen Ersatzreisepass. Hierfür werden zwei Passbilder und eine Verlustbestätigung der Polizei benötigt. Einen Ersatzführerschein erhält man jedoch nur zu Hause. |
|||||||||||||||||||||||||||
Seit dem 30. September 2004 werden auch von Besuchern aus Deutschland bei der Einreise Fingerabdrücke und ein Foto genommen. Ausgenommen hiervon sind Personen unter 14 und über 79 Jahre. Im Flugzeug erhält man das Formular I-94W. Es muss sorgfältig ausgefüllt werden, auch wenn die Fragen seltsam erscheinen mögen. Bitte alles beantworten, ansonsten wird man bei der Einreise vom Beamten der Einwanderungsbehörde aufgefordert das Formular zu vervollständigen und darf sich wieder am Ende der Schlange anstellen! Man muss zum Beispiel eine Adresse in den USA angeben. Wenn man herumreist, dann kann man hier die Anschrift des Hotels eintragen, in dem man die erste Nacht verbringt. Im Flugzeug erhält man ebenfalls eine Zollerklärung, die auch sorgfältig ausgefüllt werden muss. Seit dem 4. Oktober 2005 fordern die amerikanischen Behörden zusätzliche personenbezogene Daten vor der Einreise in die USA, gemäss dem „Advanced Passenger Information System“ (APIS). Zusätzlich zu den Passdaten müssen die Fluggesellschaften nun auch das Land des Hauptwohnsitzes der Fluggäste sowie deren erste Adresse (Hotel, Mietwagenstation) während des USA-Aufenthaltes an die US-Behörden übermitteln. Die Fluggesellschaft händigt bei der Buchung ein entsprechendes Formblatt aus, das der Flugteilnehmer ausfüllen muss. Die Pass- und Zollkontrolle erfolgt auf dem ersten amerikanischen Flughafen. Nach der Ankunft geht man durch die Passkontrolle. Darauf achten, dass man sich nicht versehentlich am Schalter für US-Staatsbürger (US citizens) anstellt. Die farbig markierte Trennlinie zwischen dem Beamten am Schalter und der Warteschlange erst überschreiten, wenn der Beamte der Einwanderungsbehörde einen dazu durch eine entsprechende Geste auffordert. Pass, Formular I-94W und Zollerklärung werden dem Beamten übergeben. Höchstwahrscheinlich wird der Beamte einige Fragen stellen. Zum Beispiel wie lange der USA-Aufenthalt dauern wird und was der Zweck der Reise ist. Unbedingt freundlich antworten. Immer daran denken, dass die Einwanderungsbeamten das Recht haben jemanden ohne Angabe von Gründen wieder zurückzuschicken (was sehr selten vorkommt). Keine Scherze machen; die Beamten der Einwanderungsbehörde verstehen keinen Spaß. Manchmal muss man auch nachweisen, dass man den Aufenthalt bezahlen kann. Dies geschieht jedoch in der Regel erst bei längeren Aufenthalten. Im Regelfall läuft alles gut, und man erhält den Reisepass mit dem Abschnitt des Formulars I-94W und die Zollerklärung zurück. Bereits an den Förderbändern gibt es manchmal “Schnüffelhunde”, die Lebensmittel im Gepäck entdecken sollen, deren Einfuhr in die USA verboten ist. Nach dieser Hürde kann man das Gepäck wieder aufgeben. Bitte die entsprechenden Hinweisschilder beachten. Beim Einchecken für den Weiterflug muss man nochmals die ganzen Personenkontrollen über sich ergehen lassen. Am Zielflughafen angekommen, für Besuche in Süd Dakota wahrscheinlich Rapid City, gibt es keine Passkontrolle mehr. Man muss nur noch sein Gepäck vom Förderband abholen. |
|||||||||||||||||||||||||||
Im Rahmen von Einsparungsmassnahmen haben die Fluggesellschaften ihre Regeln bezüglich des Freigepäcks geändert. Als Freigepäck sind auf Flügen in die USA nur noch ein Gepäckstück bis max. 23 kg Gewicht erlaubt. Ein zweites Gepäckstück kostet in der Regel 50 Euro. Das Gepäck muss stabil sein, damit es nicht beim Transport beschädigt werden kann oder vom Regen durchnässt. Das Gepäck darf nicht verschlossen sein, damit es jederzeit kontrolliert werden kann. Jedes Gepäckstück muss mit Namen und einer Zustelladresse am Zielort versehen sein. Hierfür sollte die Adresse verwendet werden, die auf dem Formular I-94W vermerkt ist. Auf dem Rückflug muss die Heimatadresse angegeben werden. Es empfiehlt sich eine Liste aller Gegenstände anzufertigen, die sich im Gepäck befinden und diese im Handgepäck mitzuführen. Sollte das Gepäck verloren gehen, braucht man diese Liste für die Versicherung der Fluggesellschaft. Man sollte auch in der Lage sein, das Gepäckstück genau zu beschreiben (Farbe, Größe etc.) Es empfiehlt sich ebenfalls, das Gepäck besonders zu kennzeichnen, damit man es beim Abholen auf dem Förderband leichter ausfindig machen kann. Zum Beispiel leistet ein besonderer Aufkleber hier gute Dienste. Wenn man technische Geräte mit Batterien im Gepäck hat, muss man die Batterien entfernen. Sonst kann es passieren, dass das Gepäck aufgrund einer gesonderten Prüfung später ankommt. |
|||||||||||||||||||||||||||
Der Winter kann lange anhalten. Auch wenn es im Mai wärmer wird, kann es noch mal Schneefall geben. Am "Memorial Day", der Ende Mai begangen wird, beginnt in den USA offiziell die Sommersaison und in den meisten Schulen die Sommerferien. Das heißt, dass alles wesentlich teurer wird. Das gilt auch für Flüge. Im Sommer kann es extrem heiß sein und es kann heftige Unwetter geben. Der September (und sogar bis in den Oktober hinein) ist im Hinblick auf die Kosten eine günstige Reisezeit, wenn man sich mit dem eingeschränkten Angebot an Touristenattraktionen und kühlerem Wetter arrangieren kann. Im September kann es noch sehr warm sein, es kann aber auch schon mal kurzfristig schneien. |
|||||||||||||||||||||||||||
Für die USA sind keine Impfungen nötig. Man kann in fast jedem größeren Supermarkt Medikamente für leichtere Erkrankungen kaufen. Medikamente, die man ständig einnehmen muss, sollte man in ausreichender Menge mitnehmen. Diese dürfen für den Eigenbedarf auch eingeführt werden. Man kann auch eine kleine “Reiseapotheke” mitnehmen. Probleme gibt es allerdings mit Betäubungsmitteln und gefährlichen Medikamenten, die suchtfördernde Substanzen enthalten. Wer solche Medikamente benötigt, (z.B. Hustenmedizin, harntreibende Mittel, Herzmittel, Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Antidepressiva, Aufputschmittel usw.) sollte: - einen entsprechenden Nachweis über alle Mittel (Beipackzettel), Medikamente und ähnliche Produkte mit sich führen Außer im Reservat, gibt es in fast jeder Ortschaft einen niedergelassenen Arzt für Allgemeinmedizin. Spezialisten findet man jedoch in der Regel nur in größeren Städten. Krankenhäuser gibt es nicht in jeder Ortschaft. Es macht daher Sinn herauszufinden, wo sich das nächstgelegene Krankenhaus befindet, um für den Notfall gerüstet zu sein. Die Reservatskrankenhäuser behandeln keine Nicht-Indianer. Es ist unumgänglich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen, da die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten nicht übernimmt. Selbst dann muss man bei Arzt- und Krankenhausbehandlungen erst in Vorkasse treten. Bei höheren Beträgen sollte man sich mit der Versicherungsgesellschaft in Verbindung setzen und um einen Vorschuss bitten. Rauchen ist in den USA in der Öffentlichkeit nur sehr eingeschränkt möglich. Manchmal gibt es Raucherzonen, zum Beispiel in Restaurants. Im Zweifelsfall immer fragen, ob man rauchen darf oder nicht. Der Jetlag ist auf der Hinreise nicht so ausgeprägt wie auf der Rückreise. Am besten nach Ankunft sich nicht hinlegen, sondern bis zum Abend durchhalten und dann ganz normal schlafen gehen. Bei Schlafstörungen hilft Vitamin B 12. Vorsicht geboten ist bei Melatonin, Auch wenn dieses Mittel zuerst hilft, kann es jedoch eine Art von “Dauerjetlag” verursachen. Hier finder man nützliche Tipps für Langstreckenflüge. |
|||||||||||||||||||||||||||
In den USA kleidet man sich eher leger. Man kann fast überall in Jeans erscheinen. Im westlichen Süd Dakota kann es im Sommer sehr heiß werden. Aber auch kühle Regentage und heftige Unwetter sind möglich Hier eine Anregung fürs Kofferpacken: T-Shirts und ärmellose Tops eine Strickjacke, leichten Pulli oder Sweatshirt zum drüberziehen eine winddichte/regenfeste Jacke feste, bequeme Schuhe leichte Schuhe lange Hosen (leichte für wärmere Tage) Shorts für heiße Tage Und natürlich Socken, Unterwäsche, etc. Ein Tipp für weibliche Reisende: Im Mittelwesten der USA ist es meistens windig. Röcke sind daher unpraktisch. Ein Rock wird jedoch gebraucht, wenn man - auf Einladung hin - als Zuschauerin zu einer indianischen Zeremonie, wie z. B. dem Sonnentanz, geht.
Vor und nach der Sommersaison kann es schon sehr kühl sein. Für diese Reisezeit weniger ärmellose Tops und Shorts einpacken und lieber mehr lange Hosen und Sweatshirts. Wer eine Jacke mit ausknöpfbarem Futter hat, sollte das Futter mit einpacken. |
|||||||||||||||||||||||||||
Die Notrufnummer in den USA ist 911. Sie ist von allen Telefonen aus kostenlos. |
|||||||||||||||||||||||||||
| Die für Süd Dakota zuständige deutsche Auslandsvertretung ist das Deutsche Generalkonsulat in Chicago. Auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes wird erklärt, wie eine deutsche Botschaft in Notfällen helfen kann und wie nicht. | |||||||||||||||||||||||||||
Die Menschen im Pine Ridge Reservat sind sehr arm. Jemand, der sich einen Urlaub in den USA leisten kann, ist für sie automatisch reich. Man muss daher damit rechnen, dass man wo man geht und steht Ware zum Kauf angeboten bekommt. Oder man wird direkt um Geld angebettelt. Damit muss man umgehen können. Manche Besucher kommen in Designerkleidung und mit teurem Schmuck behangen. Es zeugt zum einen von wenig Einfühlungsvermögen den Bewohnern des Reservats auf diese Weise deren Armut krass vor Augen zu führen und zum anderen hat man gute Chancen bestohlen oder gar überfallen zu werden. Die Devise lautet: so wenig wie möglich auffallen! Die Indianer tragen Jeans, Shorts, T-Shirts und Sportschuhe. Keinen teuren Schmuck mitbringen! Abgesehen davon, dass er gestohlen werden könnte, kann man eventuell eine billige Uhr eher verschenken als eine wertvolle Markenuhr. Man sollte keine Fotos von Menschen machen, ohne diese vorher gefragt zu haben. Ein paar Dollar als “Entschädigung” sind gerne gesehen. Eine weitere Devise lautet: unaufdringlich sein. Unsere gängigen Verhaltensregeln haben im Reservat nicht unbedingt Gültigkeit oder führen genau zum gegenteiligen Ergebnis. Zum Beispiel ist es dort nicht üblich, jemanden zu umarmen oder gar mit Wangenkuss zu begrüßen. Die Lakota halten sich im körperlichen Kontakt zu anderen Menschen in der Öffentlichkeit eher zurück. Das Händeschütteln ist aber in Ordnung. Der Begriff “Indian time” bedeutet nichts anderes als “es ist soweit, wenn es soweit ist”. Prioritäten werden bei den Lakota anders gesetzt. Und diese Prioritäten – nicht die Uhr – entscheiden darüber, wann etwas stattfindet. Wer keine Geduld mitbringt, wird sich im Umgang mit indianischen Menschen schwer tun. Nicht-indianische Menschen sind im Reservat nicht von allen gerne gesehen. Es gibt im Pine Ridge Reservat rassistische Unterströmungen, die insbesondere im Sommer, wenn die Flut von Touristen einsetzt, auch offen zum Ausbruch kommen können. Wenn einem eine Situation nicht ganz geheuer ist, sollte man sich besser mit ein paar höflichen Worten verabschieden und das Weite suchen. Ein spezielles Problem stellen Frauen dar, die ohne männliche Begleitung reisen. Die indianischen Frauen denken (nicht ganz zu Unrecht), dass diese Frauen auf “Männerfang” sind. Gerade alleinreisende Frauen sollten daher äußerste Zurückhaltung wahren. Zum Beispiel niemals mit einem Mann, der in einer festen Beziehung ist, ein Gespräch suchen, vor allem, wenn niemand anderer anwesend ist! |
|||||||||||||||||||||||||||
Hier einige Tipps, mit denen man sich im Urlaub Ärger ersparen kann: Ausländer müssen in den USA stets ihren Reisepass bei sich tragen. Ansonsten drohen bei Polizeikontrollen Bußgelder oder gar eine Verhaftung. Wertsachen (z. B. Schmuck) so wenig wie möglich (z. B. Schmuck) mitnehmen. Alle Wertgegenstände und wichtigen Papiere am besten unter der Kleidung am Körper tragen. Autos immer abschließen, auch wenn man “nur kurz” irgendwo hingeht. Wertsachen. wie Fotoapparate etc. nicht offen sichtbar im Auto liegen lassen, sondern im Kofferraum oder Handschuhfach verstauen. Wertsachen. wie Fotoapparate etc. auch nicht im Hotel/Motelzimmer lassen. Hotel/Moteltüren immer von innen verriegeln.Nicht mit großen Geldscheinen bezahlen. In den USA gelten teilweise andere Verkehrsregeln. Darüber kann man sich auf dieser Internetseite informieren: |
|||||||||||||||||||||||||||
Steuern werden in den USA dem Verkaufspreis hinzugerechnet. Ausgezeichnete Waren oder Preise auf Speisekarten etc. sind Nettopreise. Der Steuersatz ist unterschiedlich. Er kann zwischen 4 und 8 % betragen. |
|||||||||||||||||||||||||||
In den USA beträgt die Stromspannung 110 Volt anstatt 220 Volt. Technische Geräte, die man mitnehmen will, müssen sich daher auf 110 Volt umstellen lassen; ansonsten gehen die Geräte kaputt. Darüber hinaus braucht man einen Adapter für den normalen Eurostecker. |
|||||||||||||||||||||||||||
Das Telefonieren mit Münzen ist sehr umständlich. Das Telefonieren über Kreditkarte ist in der Regel sehr teuer. Das gilt auch für das Telefonieren vom Hotel/Motel aus. |
|||||||||||||||||||||||||||
| Temperaturen | Süd Dakota ist eine der extremsten Klimazonen auf dem Erdball. Im Sommer kann es bis über +40 Grad Celsius heiß sein und im Winter bis zu –40 Grad Celsius kalt. Schwere Unwetter kommen im Sommer häufig vor. Tornados sind selten, aber im Bereich des Möglichen. Es kann auch im Sommer viele Tage lang am Stück regnen. Der Winter kann früh einsetzen und lange andauern.
|
||||||||||||||||||||||||||
Die Anmietung eines Leihwagens ist unverzichtbar. Es gibt kein umfangreiches Netz von öffentlichen Verkehrsmitteln, vor allem nicht im Reservat. |
|||||||||||||||||||||||||||
Trinkgelder sind in den USA nicht im Preis enthalten. 15 bis 20% des Rechnungsbetrages sind angemessen. |
|||||||||||||||||||||||||||
| Zahlungsmittel | US-Banknoten schauen auf den ersten Blick alle gleich aus. Daher genau darauf achten, welchen Schein man herausgibt! Es empfiehlt sich ohnehin für den täglichen Bedarf keine größeren Scheine als 20-Dollar-Noten zu verwenden. Zum einen, um keine Diebe anzulocken und zum anderen, weil manche kleineren Geschäfte Probleme haben werden, größere Scheine zu wechseln. Ein gutes Zahlungsmittel sind Reiseschecks, die in US Dollar ausgestellt sind. Auch hier sollte man auf eine kleine Stückelung achten (nicht mehr als 50 Dollar). Sie können in den USA wie Bargeld verwendet werden. Bei Diebstahl oder Verlust werden die Schecks schnell durch Vorlage der Kaufquittung ersetzt. Daher unbedingt die Telefonnummer des Reisescheckausstellers mitbringen. Außerdem sollte man die laufenden Nummern der Schecks notieren und jede eingelöste Nummer durchstreichen. Eine Kreditkarte ist wichtig. Zum Beispiel verlangen manche Hotels eine Kaution in bar, wenn keine Kreditkarte hinterlegt werden kann, um eventuell verursachte Schäden zu decken. Man benötigt auch eine Kreditkarte um Reservierungen für Hotelzimmer vorzunehmen. |
||||||||||||||||||||||||||
Alle Gegenstände des persönlichen Bedarfs (wie Kleidung, Kamera, Computer usw.). kann man zollfrei einführen. Außerdem: |
|||||||||||||||||||||||||||
Noch was: Diese Infos wurden nach besten Wissen und Gewissen zusammengestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||
Unterkunft |
|||||||||||||||||||||||||||
Für Rapid City empfehle ich das Avanti Motel, weil es auch in der Sommersaison noch einigermaßen bezahlbare Zimmerpreise hat. Wer vor Ende Mai anreist oder ab Mitte September, kann auch nach günstigen Wochentarifen fragen. Für die erste Nacht nach Ankunft unbedingt eine telefonische Reservierung machen. Vor allem, wenn die Ankunft spät am Abend erfolgt, da das Hotel nicht 24 Stunden am Tag geöffnet ist. Achtung: Jedes Jahr in der 2. Augustwoche findet die Motorcycle Rally in Sturgis statt. Tausende von Motorradfahrern strömen in die Gegend und die Hotel/Motelpreise verdoppeln sich noch mal während dieser Woche. |
|||||||||||||||||||||||||||
| Singing Horse Trading Post | Als Unterkunft im Pine Ridge Reservat empfehle ich das der Singing Horse Trading Post angeschlossene Bed & Breakfast in Manderson. Hier kann man sich auch in Deutsch verständigen, da die Besitzerin Deutsche ist. |
||||||||||||||||||||||||||
| Lakota Prairie Ranch Resort | Das Lakota Prairie Ranch Resort ist ein Motel in der Ortschaft Kyle, im Pine Ridge Reservat. Es befindet sich ganz in der Nähe des Oglala Lakota College. Nähere Informationen kann man der Internetseite entnehmen. | ||||||||||||||||||||||||||
Camping |
Wer campen möchte, oder mit dem Wohnmobil unterwegs ist, kann auf der KOA-Internetseite Campingplätze finden. Für die State und National Parks geben die entsprechenden Internetseiten Auskunft. | ||||||||||||||||||||||||||
Sehenswüridgkeiten |
Wyoming: |
Devils Tower National Monument |
|||
Süd Dakota |
|||
Rapid City |
|||
| Rapid City | Für Reisen ins westliche Süd Dakota ist Rapid City Regional Airport der Flughafen der Wahl. Es empfiehlt sich auch, Touren in die Black Hills, zum Bear Butte und Devils Tower von Rapid City aus vorzunehmen. Rapid City hat viele Freizeitparks. Informationen hierzu sowie Stadtpläne und Landkarten der Region gibt es kostenfrei bei der Touristeninformation. |
||
| The Journey Museum | Das Museum zeigt die Geschichte der Region von quasi dem Urknall bis in die nahe Vergangenheit. Hierfür muss man sich 2-3 Stunden Zeit nehmen. Mehr, wenn man auch durch den gut sortierten Souvenirshop schlendern will. Eintrittsgebühren und Öffnungszeiten sind der Internetseite des Museums zu entnehmen. | ||
| Berlin Wall Exhibit und Memorial Park | Ein Stück deutscher Geschichte mitten im Indianerland: Im Memorial Park in Rapid City finden sich zwei Stücke der Berliner Mauer. Der Eintritt in den Park ist frei. |
||
| Skyline Drive und Dinosaur Park | Vom Skyline Drive aus hat man eine tolle Sicht über die Stadt und gelangt zum Dinosaur Park. Das ist besonders für Kinder ein toller Spaß, da man diese Urviecher anfassen kann. Sie wurden 1936 gebaut und zwar in ihrer "Originalgröße" - nach damaligem Wissenstand. Der Eintritt ist frei. |
||
| Sioux Pottery | Hier findet man Töpferwaren, die von indianischen Künstlern hergestellt wurden. | ||
| Prairie Edge | Prairie Edge ist ein mehrstöckiges Geschäft in der Innenstadt von Rapid City. Es bietet Galerien mit indianischem Kunsthandwerk, Souvenirs, Bücher, CDs und DVDs sowie Materialen zur Herstellung von indianischem Kunsthandwerk. Das Sortiment ist sicher sehenswert, aber man muss tief in die Tasche greifen. Ein Tipp: Bevor man dort kauft erst mal sehen, ob man nicht einen ähnlichen Artikel im Reservat findet. Entweder direkt von indianischen Kunsthandwerkern oder bei der Singing Horse Trading Post. Künstler und Geschäfte im Pine Ridge Reservat zu unterstützen ist ein Stück Hilfe zur Selbsthilfe. |
||
| The Dahl | The Dahl ist eine Kunstgalerie und ein Ort von kulturellen Veranstaltungen. Eintritt, Öffnungszeiten und Veranstaltungskalender kann man der Internetseite entnehmen. | ||
Black Hills |
|||
Hier ist eine kleine Auswahl von Sehenswürdigkeiten. Weitere Anregungen und Informationen sind bei den Touristeninformationen erhältlich. Außerdem hat fast jedes Hotel oder größeres Restaurant im Foyer einen Ständer mit Broschüren. |
|||
| Bear Butte State Park | Der Bear Butte ist der heilige Berg der Sioux und Cheyenne. Das Gebiet um den Bear Butte herum ist heute ein State Park mit Wanderwegen. Man kann sogar bis zur Bergspitze hinauf gehen. In einem für die Parkbesucher nicht zugänglichen Teil finden heute noch indianische Zeremonien, wie Schwitzhütten und Visionssuchen statt. Frank Fools Crow, der berühmte Häuptling und Medizinmann der Lakota, hatte hier seine wichtigste Vision. | ||
| Spearfish Canyon | Spearfih Canyon (US Highway 14A) ist eine idyllische Strecke von ca. 20 Meilen Länge zwischen den Ortschaften Lead und Spearfish. Wegen der landschaftlichen Schönheit wurden dort auch einige Szenen des Films "Der mit dem Wolf tanzt" gedreht. | ||
| Crazy Horse Memorial | Im Jahr 1949 begann der Bildhauer Korczak Ziolkowski auf Einladung des Lakota Häuptlings Henry Standing Bear hin, ein gigantisches Konterfei von Chief Crazy Horse in einen Berg in den Black Hills zu meißeln. Keine Aufgabe, die in einem Menschenleben bewältigt werden kann, und so hinterließ er seiner Frau und seinen Kindern drei Bücher mit genauen Anweisungen, damit die Arbeit an der Skulptur nach seinem Tod weitergehen konnte. Auf dem Gelände befindet sich auch ein Museum, eine Ausstellung mit indianischem Kunsthandwerk und mehr. Eintrittsgebühren und Öffnungszeiten kann man der Internetseite entnehmen. | ||
| Custer State Park | Custer State Park befindet sich in den Black Hills, den heiligen Bergen der Sioux. Die Landschaft mit ihren bewaldeten Hügeln, Seen, bizarren Felsformationen und rotem Sandstein ist einfach atemberaubend. Hier ein Vorschlag für eine Tagestour von Rapid City aus zum und durch den Custer Statepark und zurück nach Rapid City. |
||
| Black Hills Wild Horse Sanctuary | Wildpferde sind ein Stück amerikanische Geschichte, erhalten aber durch die US-Regierung nicht den Schutz, der ihnen eigentlich zusteht. Das Black Hills Wild Horse Sanctuary bietet Wildpferden Zuflucht, die ansonsten in einem Schlachthaus enden würden. Das BHWS bietet geführte Touren an, für die man zwar etwas tiefer in die Tasche greifen muss, dabei aber hilft, diese wichtige Einrichtung zu erhalten. Nähere Informationen sind der Internetseite zu entnehmen. | ||
| Badlands National Park | Der Badlands National Park ist ein unvergleichliches Naturschauspiel. Die markant erodierten Hügelketten mit ihrem durch Mineraleinlagerungen verursachtem Farbenspiel sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Die Badlands sind auch bekannt für ihr reiches Fossilienvorkommen Nähere Informationen kann man der Internetseite entnehmen. Hier ein Vorschlag für eine Tagestour von der Ortschaft Scenic aus zum Badlands National Park, über den Badlands Loop zur Ortschaft Wall und zurück. |
||
| Wall Drug | Wall Drug ist so amerikanisch, wie man es sich nur vorstellen kann. Aus einer armseligen Drogerie in der Mitte von Nirgendwo zu Zeiten der Grossen Depression wurde ein riesiger Komplex mit Dutzenden von Geschäften und Touristenattraktionen, unter anderem ein Buchladen mit einem sehr guten Sortiment von Büchern zu indianischen Themen. Der Buffalo Buger, der im Wall Drug Restaurant serviert wird, ist wirklich lecker. Kinder sind ganz begeistert von dem riesigen T-Rex, der zu bestimmten Zeiten mit furchterregendem Gebrüll im Hinterhof erscheint. Einfach vorbeifahren und ansehen. Wall Drug befindet sich in der Ortschaft Wall, die am Ende des Badlands Loop liegt. | ||
| Wounded Knee Museum | Das Wounded Knee Museum befindet sich in der Ortschaft Wall in Süd Dakota. Es nennt sich "narrative museum", was heißt, dass dort nicht Gegenstände, sondern Bilder und Texte über die Umstände berichte, die zum Massaker von Wounded Knee führten, ohne irgendetwas zu beschönigen. Nähere Informationen sowie Eintrittspreise und Öffnungszeiten kann man der Internetseite entnehmen. | ||
Pine Ridge Reservation |
|||
| Wounded Knee | Die Ortschaft Wounded Knee war Zeuge von zwei wichtigen Ereignissen in der Geschichte der Lakota: 1. Das Massaker an Häuptling Bigfoot und seinen Gefolgsleuten im Jahr 1890. 2. Die Besetzung der Ortschaft durch Bewohner des Pine Ridge Reservats und Mitgliedern des American Indian Movements im Jahr 1973. Über beide Ereignisse kann man vielfältige Informationen im Internet finden. |
||
| Heritage Center | Die Red Cloud Indian School, die in einer katholischen Mission untergebracht ist, beherbert ein Museum und das Heritage Center, das Werke indianischer Künstler aussellt. Weitere Informationen sind der Internetseite zu entnehmen. | ||
| Oglala Lakota College | Das Olglala Lakota College verfügt über ein informatives Besucherzentrum, das während der Sommersaison geöffnet ist, sowie einen interessanten Buchladen. Nährere Informationen kann man der Internetseite entnehmen. | ||
| Kili Radio | Ein Foto vom weit über die Grenzen des Pine Ridge Reservats hinaus berühmten Radiosender, darf bei den Urlaubsfotos nicht fehlen. Nähere Infos gibt es auf der Internetseite. | ||
| Fort Robinson State Park | Fort Robinson liegt im nordwestlichen Nebraska, in der Nähe der Ortschaft Crawford. Von 1874 bis 1948 war es ein aktiver Militärposten. Fort Robinson spielte während der Indianerkriege eine wichtige Rolle. Chief Crazy Horse wurde im Jahr 1877 dort getötet. Später diente das Fort vielen verschiedenen Zwecken. Unter anderem gab es dort ein Lager für deutsche Kriegsgefangene. |
||
| Museum Of The Fur Trade | In diesem kleinen Museum spiegelt sich in einer exzellenten Ausstellung die Geschichte des Pelzhandels zwischen 1500 und 1900 wider, der das Leben der Plains-Indianer drastisch veränderte. Es gibt dort unter anderem sehr sehenswerte indianische Artefakte und die Nachbildung eines alten Handelspostens. Sollte man sich unbedingt ansehen. Das Museum befindet sich im nordwestlichen Nebraska nahe der Ortschaft Chadron. Eintrittsgebühren und Öffnungszeiten kann man der Internetseite entnehmen. | ||
| Chadron State Park | Wer gerne wandert, kommt in diesem ydillischen kleinen State Park mit seiner wildromantischen Landschaft voll auf seine Kosten. Auch während der Sommersaison ist der Park nicht überlaufen und man kann dort auch schwimmen, reiten und Tretboot fahren. Der Park liegt ca. 8 Meilen südlich der Ortschaft Chadron. Nähere Informationen können der offiziellen Internetseite entnommen werden. | ||
Wyoming |
|||
| Devils Tower National Monument | Der Devils Tower ist eine weitere heilige Stätte der Prärie-Indianer, um den sich viele Mythen ranken. Er wurde 1906 zum National Monument erklärt, sehr zum Leidwesen der Indianer. Devils Tower ist bei Klettersportlern beliebt und war der Drehort des Finales des Science- Fiction-Films "Unheimliche Begegnung der dritten Art". Nähere Informationen kann man der Internetseite entnehmen. | ||